Geografische Verschiebung der Nachfrage nach Solarkraftwerken
Eine der auffälligsten Veränderungen der diesjährigen Ausgabe war das wachsende Interesse an Photovoltaik-Projekten in Märkten, die noch vor wenigen Jahren nicht zu den wichtigsten europäischen Zentren der Solarenergie zählten. Immer mehr Aufmerksamkeit gilt beispielsweise Irland, Norwegen oder Großbritannien, wo sich neue Möglichkeiten für den Bau von Freiflächen- und gewerblichen Photovoltaikanlagen ergeben. Diese Entwicklung zeigt zugleich, dass sich der europäische Solarmarkt allmählich geografisch diversifiziert und nicht mehr nur auf die traditionell starken Länder konzentriert ist.
Für Entwickler, Investoren und Bauunternehmen bedeutet dies, dass sie die lokalen Rechtsvorschriften, die Möglichkeiten des Netzanschlusses, die Preisbedingungen sowie die Besonderheiten des Baus selbst sorgfältig im Auge behalten müssen. Die Fähigkeit, flexibel auf die Entwicklung der einzelnen Märkte zu reagieren und Erfahrungen aus realisierten Projekten europaweit zu übertragen, wird somit zu einem immer wichtigeren Wettbewerbsvorteil.








