Greenbuddies NachrichtenNeues aus der Welt der erneuerbaren Energien

Greenbuddies Tipps – September 2021 24.09.2021

Sources: Maurizio La Cava, Pixabay, Shutterstock

Von Grün zu grüner Energie

Die Geschichte des 54-Loch-Golfplatzes begann in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Aufgrund des nachlassenden Interesses am Golfsport beschloss die Direktion, einen Teil des Geländes zur Erzeugung grüner Energie zu nutzen.

Im Mai 2021 begann die Geschichte des größten fertiggestellten Photovoltaik-Parks in den Niederlanden, mit einer installierten Leistung von mehr als 130 MWp. Der Solarpark befindet sich südlich des kleinen Dorfes Biddinghuizen. Um das Projekt vorzubereiten, musste das zerklüftete Gelände des Golfplatzes geebnet werden. Dies war eine große Herausforderung, da das Gelände früher von der Armee als Übungsplatz genutzt wurde. Zunächst musste ein auf Munitionssuche spezialisiertes Unternehmen das gesamte Gebiet überprüfen, um sicherzustellen, dass die nachfolgenden Arbeiten sicher durchgeführt werden konnten.

Bei der Durchführung des Projekts mussten eine Reihe von Hindernissen überwunden werden. Eines davon war der Grundwasserspiegel. Das gesamte Gebiet war einst überflutet, der Solarpark liegt 3 m unter dem Meeresspiegel. In den Niederlanden gibt es viel Erfahrung auf dem Gebiet des Pumpens, und mehrere leistungsstarke Membranpumpen halten den Grundwasserspiegel niedrig genug.

GreenBuddies ist zusammen mit seinem langjährigen deutschen Partner Evia Verkehrstechnik GmbH mit dem kompletten Bau des mechanischen Teils der Solaranlage an dem Projekt beteiligt. Dabei kommt das Zimmemrann-Bausystem zum Einsatz, mit dem wir über umfangreiche Erfahrungen verfügen. Die Rammung erfolgt mit bis zu drei Gayk-Rammgeräten, die 300-350 Pfähle pro Tag rammen können. Die Anlage ist in Ost-West-Richtung angelegt und in dreizehn Blöcke unterteilt, die in Abstimmung mit den Elektrikern nacheinander fertiggestellt werden.

Die Qualitätskontrolle der Struktur vor der Verlegung der Platten umfasst die Überprüfung der Anzugsmomente aller Schraubverbindungen. Für diese Tätigkeit verwenden wir geeichte Gedore BDS160 Prüfschlüssel mit einem Bereich von 30 bis 160 Nm. Außerdem überprüfen wir die Neigung des Bauwerks mit einer digitalen Wasserwaage Bosch GIM 60.

Apropos Zahlen: Mehr als 300.000 Jolywood 470 Wp-Paneele werden in einer Ost-West-Anordnung installiert, außerdem mehr als 460 Sungrow-Wechselrichter. Die jährliche Produktion wird den Verbrauch von 40.000 Haushalten decken und zu einer CO2-Reduktion von 45.000 Tonnen pro Jahr beitragen.

Was halten Sie von der Umwandlung eines exklusiven Golfclubs in ein öffentliches Energieversorgungsunternehmen?

Ist die Zukunft der Mobilität tatsächlich elektrisch?

Manche mögen denken, dass der heutige Artikel mit einer ziemlich provokanten Frage beginnt. Warum sollte jemand eine so offensichtliche Tatsache in Frage stellen? Wir von Greenbuddies Charging sind nicht der Meinung, dass die elektrische Zukunft der Mobilität auf die eine (Batteriebetrieben) oder auf die andere Weise (Brennstoffzelle) oder beides zusammen bestritten wird. Die tatsächliche Frage ist eher „WIE“ und „WIE SCHNELL“. Lassen Sie uns zumindest kurz darauf eingehen, warum wir das glauben.  

Überall um uns herum gibt es reichlich Beweise dafür, dass sich das Konzept der Mobilität verändert aus dem CO2-Belastungsgesichtspunkt zum Besseren. Auch wenn die schrittweise Elektrifizierung der derzeitigen Fahrzeugflotte noch Herausforderungen mit sich bringt, so bieten sich doch auch Chancen und Vorteile. Dies zeigt sich insbesondere in den Städten, wo wir heute mit Problemen wie Emissionen, Staus und Sicherheit konfrontiert sind.

Sollte der Status quo beibehalten werden, würden sich die Probleme im Zusammenhang mit der Mobilität verschärfen, da das Wachstum der Bevölkerung und des öffentlichen Wohlstands zu einem Anstieg des Autobesitzes und der Reichweite der Fahrzeuge führen würde. Als Reaktion darauf entwickelt die Automobilindustrie eine Vielzahl von Innovationen für den städtischen Straßenverkehr, z. B. Mobility-as-a-Service, intelligente Verkehrsmanagement- und Parksysteme, Lösungen für die gemeinsame Nutzung von Gütern und neue Transportkonzepte auf zwei oder vier Rädern.

Das derzeitige Potenzial zur Veränderung der Art und Weise, wie wir reisen, ergibt sich im Wesentlichen aus Veränderungen in drei Hauptbereichen: Regulierung, Verbraucherverhalten und Technologie.

Regulierung.

Regierungen und Kommunen haben Vorschriften und Anreize eingeführt, um den Übergang zu einer nachhaltigen Mobilität zu fördern. Die Regulierungsbehörden in aller Welt legen strengere Emissionsziele fest. Die EU hat ihr „Fit for 55“-Programm eingeführt, das darauf abzielt, die Klima-, Energie-, Flächennutzungs-, Verkehrs- und Steuerpolitik so aufeinander abzustimmen, dass die Netto-Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 % gesenkt werden. Die US-Regierung hat für 2030 ein Ziel von 50 % Elektrofahrzeugen (EV) eingeführt. Während die Fachwelt oft technische Argumente vorbringt, warum diese Ziele unrealistisch sein sollten (eher wegen des engen Zeitplans als wegen des Inhalts und der Richtung des Wandels an sich), bieten viele Regierungen auch Subventionen für Elektrofahrzeuge und die dazugehörige Infrastruktur an.

Darüber hinaus arbeiten mehrere Stadtverwaltungen daran, die Nutzung von Privatfahrzeugen und Staus zu verringern, indem sie alternative Mobilitätsformen wie Fahrräder, E-Scooter usw. stärker fördern. Paris hat beispielsweise angekündigt, mehr als 255 Millionen Euro in die Modernisierung seines Fahrradnetzes zu investieren und 50 Kilometer Autospuren in Fahrradwege umzuwandeln. In Prag, großen Städten in Österreich, Deutschland und anderen europäischen Ländern werden Radwege gebaut. In vielen Städten werden auch Zufahrtsregelungen für Autos, insbesondere mit Dieselmotoren, eingeführt. Mehr als 150 Städte in Europa haben bereits Zufahrtsregelungen für schadstoffarme Fahrzeuge und Schadstoffnotfälle erlassen.

Verbraucherverhalten.

Das Verhalten und das Bewusstsein der Verbraucher ändern sich, da immer mehr Menschen bereit sind, alternative Verkehrsmittel zu akzeptieren. Die innerstädtischen Fahrten mit gemeinsam genutzten Fahrrädern und E-Scootern sind einigen Studien zufolge im Vergleich zum Vorjahr um 60 Prozent gestiegen, und einige Prognosen deuten darauf hin, dass die durchschnittliche Fahrradnutzung (gemeinsam genutzte und private Fahrräder) in der Zeit nach der Pandemie im Vergleich zu der Zeit vor der Pandemie um mehr als 10 Prozent steigen dürfte. Darüber hinaus sind die Verbraucher aufgeschlossener gegenüber gemeinsam genutzten Mobilitätsoptionen. Mehr als 20 Prozent der befragten Deutschen geben an, dass sie bereits Mitfahrdienste nutzen (6 Prozent tun dies mindestens einmal pro Woche), die dazu beitragen können, die mit dem Auto zurückgelegten Strecken und die Emissionen zu reduzieren.

Technologie.

Die Hauptakteure und die gesamte Branche verkürzen die Innovationszyklen in der Automobiltechnologie, indem sie immer schneller neue Konzepte für elektrische, vernetzte, autonome und gemeinsame Mobilität entwickeln. Allein in den letzten zehn Jahren hat die Branche mehr als 340 Mrd. EUR an Investitionen generiert – etwa 85 Mrd. EUR davon flossen seit Anfang 2020. All dieses Geld fließt in der Regel in Unternehmen und F&E-Start-ups, die sich auf die Elektrifizierung der Mobilität, die Vernetzung von Fahrzeugen und autonome Fahrtechnologien konzentrieren. Solche technologischen Innovationen werden dazu beitragen, die Anschaffungskosten für Elektroautos zu senken und die gemeinsam genutzte Elektromobilität zu einer echten nachhaltigen Alternative zum eigenen Auto zu machen.

Ob man es will oder nicht, die Elektrifizierung wird zweifellos eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der Zukunft der Mobilitätsindustrie spielen und bietet interessante Möglichkeiten in allen Fahrzeugsegmenten, auch wenn die Geschwindigkeit und das Ausmaß der Veränderungen möglicherweise unterschiedlich sein werden. Um eine schnelle und breite Akzeptanz der Elektromobilität zu gewährleisten, ist die Markteinführung neuer E-Fahrzeuge eine wichtige erste Voraussetzung. Darüber hinaus muss das gesamte Mobilitäts-Ökosystem reibungslos funktionieren, um den Wandel erfolgreich zu gestalten. Dazu gehören Hersteller und Zulieferer von E-Fahrzeugen, Investoren, Händler, Energieversorger und Betreiber von Ladestationen – im Grunde alle, die sich um die Bedürfnisse der künftigen E-Mobilitätsgemeinschaft kümmern müssen.

Quellen:
McKinsey – Shared mobility: Where it stands, where it’s headed, August 2021
Mobility’s future: An investment reality check, April 2021
Transport & Environment – EU climate plan will make emissions-free cars accessible for all, July 2021

Greenbuddies Energy BV entwickelt sich weiter

Seit Januar 2021 ist Greenbuddies, mit Jos Schlangen als Geschäftsführer von Greenbuddies Energy B.V., auf dem niederländischen Markt für Solarprojekte aktiv. Das brandneue Unternehmen Greenbuddies wurde in Eindhoven (Niederlande) mit dem Ziel gegründet, groß angelegte Solarprojekte in allen drei Benelux-Ländern zu entwickeln. Greenbuddies Energy hat vor kurzem einen langfristigen Kooperationsvertrag mit der deutschen SENS (STEAG Solar Energy Solutions GmbH, früher bekannt als Gildemeister) unterzeichnet, die als großer EPC-Auftragnehmer auf den niederländischen Markt expandiert. Gleichzeitig wird das in Prag ansässige Unternehmen Greenbuddies (das in der gesamten EU tätig ist) weiterhin Installations- und Vertragsdienstleistungen für ein breites Spektrum von Marktteilnehmern aus dem kommerziellen und dem Versorgungsbereich anbieten.  

Jos Schlangen an der Spitze des niederländischen Unternehmens bringt den entscheidenden Vorteil von über 30 Jahren Erfahrung im Solarenergiesektor auf der ganzen Welt mit. Er begann seine Laufbahn in der Welt der Solarenergie bei Shell Solar und arbeitete anschließend für und mit Siemens, TP Solar und anderen.  Seine Karriere führte ihn in die Entwicklung von Projekten auf der ganzen Welt (Ghana, Philippinen, ganz Europa und mehr). Jetzt freut er sich, seine Erfahrungen in sein Heimatland zurückzubringen, um den Markt zusammen mit Greenbuddies auf innovative Weise weiterzuentwickeln.

Es ist spannend, die jahrzehntelange Erfahrung an das junge Unternehmerteam weiterzugeben, das sich auf Innovationen in der Energiewende konzentriert„, fügte Jos hinzu.

Im Laufe des Jahres 2021 hat Greenbuddies Energy ein motiviertes Team aufgebaut, das sich der schwierigen Aufgabe der Entwicklung von Großprojekten in wettbewerbsintensiven Märkten stellt. Das Team wächst in rasantem Tempo. Jos Schlangen leitet ein Team, das sich aus Thijs Kruidering (als Projektentwickler), Charlotte Eekhof (als juristische Unterstützung) sowie Jim Voorn, Hidde van der Weij und Sara Kruidering (alle drei arbeiten an spezifischen F&E-Projekten zur Förderung von Innovationen) zusammensetzt. Greenbuddies Energy rechnet damit, sein Team im Laufe des Jahres weiter auszubauen. Das neue Unternehmen hat bereits eine Reihe strategischer Partnerschaften geschlossen, darunter mit Siemens, Greenpoint Fuels, Olyx, AquaBattery und TD&S Consulting. Diese werden dazu dienen, neue, innovative Ideen für die Art und Weise, wie Solarparks derzeit und in Zukunft entwickelt werden, voranzutreiben . Angesichts der zunehmenden Netzüberlastung und der schwindenden Subventionsregelungen hat die Entwicklung von Solarparks keine andere Wahl, als Schlüsselinnovationen in den Bereichen Abnahme, Speicherung und Reichweite zu entwickeln, um ihren rasanten Anteil am Gesamtenergiemarkt zu halten.

Das oben erwähnte Team hat sich zusammen mit der SENS das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis 2025 ganze 250 MW an entwickelten Projekten in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg zu erreichen. Obwohl diese Ziele ehrgeizig sind, halten Greenbuddies und SENS sie für realistisch, da die Nachfrage nach Solarenergie insbesondere auf dem niederländischen Markt steigt. Es wird davon ausgegangen, dass diese Nachfrage in naher Zukunft auch auf den Rest der Benelux-Region übergreifen wird – ein Vorgang, bei dem Greenbuddies eine Schlüsselrolle spielen möchte. Die Entwicklungen von Greenbuddies Energy schreiten derzeit an einer Reihe von Großstandorten in den Niederlanden voran. Bleiben Sie aufmerksam, um in den kommenden Monaten und Jahren mehr über alle anstehenden Projekte zu erfahren!

Greenbuddies Tipps – August 2021 24.08.2021

Quelle: Maurizio La Cava, Solarsolutions.nl 

Die Vor- und Nachteile des Ladens an Straßenlaternen

Die Idee, die bestehende Straßenlaternen-Infrastruktur in Großstädten zum Laden von Elektrofahrzeugen zu nutzen, ist nicht neu. Bereits vor einigen Jahren haben viele große Stadtverwaltungen auf der ganzen Welt Pläne verabschiedet, um die Abhängigkeit ihrer Städte von fossilen Brennstoffen zu verringern und der umweltfreundliche innerstädtische Verkehr spielt dabei offenkundig eine wichtige Rolle.  Das zweite Ziel der Kommunen im Hinblick auf die Förderung des kohlenstofffreien PKW-Verkehrs besteht darin, die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen auch bei dem großen Teil der Stadtbevölkerung zu fördern, der keine Möglichkeit hat, abseits der öffentlichen Straße zu parken.

Unter den Städten, die in dieser Hinsicht eine Vorreiterrolle einnehmen, nimmt die Stadt London eine herausragende Stellung ein. Sie hat 2016 den ersten Lichtmast nachgerüstet. Inzwischen sind bereits mehrere Hundert Masten für das Laden von Elektrofahrzeugen vorbereitet. Diese Initiative ist Teil des Go-ultra Low City Scheme, das vorsieht, die Anzahl der Ladepunkte an Laternenmasten in den nächsten Jahren kontinuierlich zu erhöhen und damit einen der wichtigsten Katalysatoren für den Verkauf von E-Fahrzeugen in der Stadt zu schaffen. Die Londoner Lösung besteht darin, einfache Steckdosen in den Laternenmasten zu installieren und von den Nutzern zu verlangen, dass sie ein intelligentes Kabel kaufen, um ihr Elektrofahrzeug aufzuladen. Die Einfachheit der Lösung von Ubitricity (ein deutsches Start-up-Unternehmen, das für die Ladeinfrastruktur in London zuständig ist) ermöglicht die Einrichtung von Ladestationen, ohne dass invasive Infrastrukturarbeiten wie das Aufgraben von Bürgersteigen oder die Installation unansehnlicher, freistehender Ladebuchten erforderlich sind. Die verfügbare Kapazität der installierten Einzelladestationen stieg von ursprünglich 3 auf maximal 7,7 kW.

Los Angeles ist ein weiteres gutes Beispiel. Die Stadt hat damit begonnen, alle alten Natriumdampf-Straßenlampen durch intelligente LED-Versionen zu ersetzen, die weniger Energie verbrauchen. Dieses Programm begann 2009. Das Ergebnis waren wirtschaftliche Einsparungen und Energieüberschüsse. Aus diesem Grund begann die Stadt, in neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge zu investieren, die an den Straßenlaternenmasten angebracht werden. Im Jahr 2016 startete LA ein Programm zur Installation von Ladestationen für Elektrofahrzeuge an Straßenlaternen.

Der Standort der Ladestationen hängt hauptsächlich vom Verkehrsaufkommen ab. Die Stadt sucht nach Gebieten mit hohem Verkehrsaufkommen sowie nach Stadtteilen, die in Bezug auf die Ladeinfrastruktur unterversorgt sind oder von privaten Ladeunternehmen übersehen werden. Einige Standorte ergeben sich auch aus Anfragen der Stadtbewohner.

Prag beschreitet den Weg, das bestehende Netz von Straßenlaternen seit 2020 für das öffentliche Laden von Elektrofahrzeugen zu nutzen. Der Plan geht davon aus, dass die Stadt innerhalb von zwei Jahren bis zu 100 Ladestationen errichten möchte. Dieser Schritt ist einer der Bausteine der Ladeinfrastrukturstrategie für E-Fahrzeuge in der tschechischen Hauptstadt. Das Prager Stromversorgungsunternehmen PRE hat mit der ersten Ausbaustufe der geplanten Straßenladesäulen im Stadtviertel Vinohrady begonnen. Sie sind leicht zu erkennen – am Fuß des Laternenpfahls befindet sich ein relativ sperriger schwarzer Kasten, der das Messsystem und andere wichtige Komponenten einer Ladestation umgibt. Die Ladesteckdosen befinden sich oberhalb des Kastens. Obwohl einige Kritiker Einwände gegen das Design im Vergleich zum eher eleganten Londoner Straßenlaternen-Ladenetz erheben könnten, haben die Prager Ladestationen einen entscheidenden Vorteil: Sie ermöglichen das Aufladen von zwei Fahrzeugen gleichzeitig mit bis zu 22 kW, d. h. deutlich mehr als die Konkurrenz in London. Die geschätzten Investitionsausgaben belaufen sich auf etwa 31,4 Mio. EUR, wovon ein erheblicher Teil auf die vollständige Umrüstung des bestehenden städtischen Beleuchtungssystems entfällt.

Dazu gehören die Erneuerung des Verkabelungssystems, die Sanierung der Gehwege sowie der Austausch der bisherigen Natriumdampflampen gegen wesentlich effizientere und weniger stromfressende LEDs. Darüber hinaus ermöglicht diese neue Technologie auch das Dimmen der Straßenbeleuchtung in Abhängigkeit von der natürlichen Lichtintensität oder zu Schwachlastzeiten. Schätzungsweise 19,5 Mio. EUR werden durch die Synergien eingespart, die sich aus der Zusammenarbeit mit der PRE und der Nutzung der bestehenden Straßenbeleuchtungsinfrastruktur ergeben.

Die Hauptvorteile von Strassenlaternen als Ladestationen für Elektroautos (Laternenladen) unter anderem sind die folgenden:

– Geringere Unordnung und geringerer Bürgersteig-Fußabdruck, d. h. es können mehr Ladestationen installiert werden.

– Kann in flexiblen Höhen installiert werden.

– Niedrige Installationskosten, wenn die Leistung der Straßenlaterne ausreicht (die Grabenverlegung kann mit der geplanten Aufrüstung der Straßenlaterne abgestimmt werden).

– Schnelle Markteinführung.

 Andererseits kann es auch einige Nachteile geben, wie z. B. :

 -Die Installation ist auf bestehende Straßenlaternenstandorte, Lichtmaststandards und weitere Eignungsprüfungen beschränkt.

– Sie können den Eindruck der Unbeständigkeit erwecken.

– Kann die Integrität der Masten beeinträchtigen.

– Höhere Investitionskosten, falls das bestehende Stromkabel aufgerüstet oder ersetzt werden muss.

 Trotz dieser und vielleicht einiger anderer kleinerer Nachteile kann argumentiert werden, dass Ladestationen für Elektroautos an Straßenlaternen ein modernes und höchst wünschenswertes Mittel zur Verbreitung der Elektromobilität in Großstädten sind, die von hohen CO2-Emissionen durch Verbrennungsmotoren geplagt werden. Die Tatsache, dass mehrere große Weltstädte dieses Konzept bereits umgesetzt haben und viele andere es testen, ist ein klarer Beweis für seine Vorteile für die grüne Zukunft des Stadtverkehrs.

Die am häufigsten verwendeten Montagesysteme für PV-Anlagen

In den letzten Jahren hat Greenbuddies mit mehreren Herstellern von Montagesystemen zusammengearbeitet. Daher können wir ganz klar sagen, dass wir über die neuesten Trends in der PV sehr gut informiert sind. Für Aufdachprojekte sind diese Trends sehr wichtig. Die Art des Daches, auf dem man eine PV-Anlage installieren möchte, ist sehr wichtig, da jedes Dach einen individuellen Lösungsansatz erfordert. Zwei der häufigsten Dachtypen sind Flachdächer und Trapezblechdächer.

Auf Flachdächern wird am häufigsten ein Ballastsystem verwendet. Die Verankerung erfolgt nur durch den Ballast, ohne dass eine Dachdurchdringung erforderlich ist, was einen großen Vorteil in Bezug auf die Dichtheit des Daches darstellt. Bei Schrägdächern mit Blechen sind die gängigsten Methoden ein Minischienensystem oder ein Einschubsystem, das einfach zu installieren ist, die Durchlässigkeit der Dächer schont und viel Material spart.

Diese Arten von Montagesystemen werden von zahlreichen Herstellern in ganz Europa angeboten, z.B. Van der Valk, Sadef, Sflex, Avasco, K2, Aerocompact, Esdec, Sunballast, Schweizer und vielen anderen. Bei Bodenprojekten ist das Rammen unter normalen Umständen die übliche Art der Verankerung. Sie ist das wirtschaftlichste und einfachste Montagesystem mit sehr geringen Auswirkungen auf die Umwelt.

Wie bei den Dachmontagesystemen gibt es viele Hersteller in ganz Europa, die bekanntesten sind Oberhauser, Sadef, PV-Stahlbau, Meiser, PUK Solar, Arausol, MKG, Montagesysteme und andere. Im Gegensatz zu den Dachmontagesystemen gibt es bei den Herstellern größere Unterschiede. Der Hauptunterschied liegt in den Klemmen, von denen einige viel einfacher zu installieren sind – es werden keine zusätzlichen Muttern benötigt, sie werden einfach eingeklickt. Ein weiterer gemeinsamer und sehr wichtiger Punkt, der einen großen Unterschied ausmacht, ist die Toleranz bei der Montage, insbesondere beim Einrammen.

Greenbuddies auf der Solar Solutions 2021

Ein Blick zurück in die Vergangenheit: Unser erster Markt war Deutschland. Etwa ein Jahr nach dem Eintritt in den deutschen Markt (2017) begannen wir, unsere Leistungen auch in den Niederlanden anzubieten. Obwohl es einige andere Aktivitäten gab, war das Wichtigste eine kleine aber feine Präsenz auf der Solar Solutions International, der wichtigsten PV-Messe in den Benelux-Ländern. Durch die Begegnung mit vielen potenziellen Kunden ergaben sich direkt Möglichkeiten, mit vielen von ihnen an ihren Projekten zu arbeiten. Dies geschah trotz der Tatsache, dass wir 2019 nur einen wirklich bescheidenen Stand hatten.

Kurz gesagt: Eine gute Messe ist von entscheidender Bedeutung.

Letzte Woche – nach der positiven Nachricht von den niederländischen Behörden, dass die diesjährige Messe stattfinden kann – haben wir mit der eigentlichen Arbeit begonnen, um einen großartigen Stand auf einer beeindruckenden Messe zu gestalten und viele tolle PV-Fachleute (und jetzt auch Freunde!) aus den Benelux-Märkten zu treffen. Das bedeutet, dass wir an einem schönen Design eines neuen Standes arbeiten, die richtigen Botschaften vorbereiten, die Besuchszeiten so abstimmen, dass wir genügend Zeit haben, um uns zu treffen usw. . Wir freuen uns sehr darauf zu sehen, wie sich die Dinge entwickeln: welche neuen Produkte auf dem Markt sind, was die Leute für das nächste Jahr vorbereiten und auch mehr über Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen zu erfahren.

Sie sind herzlich eingeladen, an unserem Stand vorbeizukommen, wir freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen am Stand G6!

Greenbuddies Tipps – Juli 2021 27.07.2021

Quelle: Adobe Stock

Fahrzeug ans Netz

Die Europäische Kommission geht davon aus, dass die Anzahl der Elektrofahrzeuge (EVs) in der EU auf 190 Mio. ansteigen wird und bis 2050 über 64 % des Stroms aus erneuerbaren Energien (RES) erzeugt wird [1]. Aufgrund der intermittierenden Natur der erneuerbaren Energien benötigt das Stromnetz eine Art von Speicher, um Erzeugung und Verbrauch zu jedem Zeitpunkt abzugleichen. Bisher war die einzige groß angelegte Speicherung von elektrischer Energie das Pumpspeicherkraftwerk. Es kann jedoch nicht überall gebaut werden, stellt einen großen Eingriff in die Umwelt dar und ist mit hohen Investitionen verbunden.
Daher hat die Industrie nach einer alternativen Lösung gesucht und Batterien wurden als eine praktikable Option erkannt. Allerdings sind Li-Ionen-Batterien, die eine große Anzahl von Zyklen überstehen können, besonders teuer, obwohl der Preis in den letzten zehn Jahren um über 80 % gefallen ist.
Infolgedessen haben Forscher der Universität von Delaware in den späten 90er Jahren die Idee entwickelt, die Batterien von geparkten EVs zu nutzen und dabei die vorteilhafte Tatsache auszunutzen, dass 95 % der PKWs im Durchschnitt auf einem Parkplatz stehen. Das Konzept erhielt den Namen Vehicle-to-Grid (V2G).
Die meisten der aktuellen EVs erlauben nur einen unidirektionalen Energiefluss vom Netz zum EV. Außerdem wird der Ladevorgang nicht intelligent koordiniert und der Fahrer startet den Ladevorgang einfach, wenn er ihn braucht. Die Menschen neigen jedoch dazu, ihre Autos zu den gleichen Tageszeiten aufzuladen, und wenn der Anteil der E-Fahrzeuge in der Flotte eine bestimmte Grenze überschreitet, wird das Netz mit ernsthaften Engpässen konfrontiert. Daher wird eine Art von intelligentem Laden von entscheidender Bedeutung sein.
Die fortschrittlichste Art des intelligenten Ladens ist V2G, bei der der Zeitpunkt des Ladens zeitlich verschoben wird, um die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zu berücksichtigen und Engpässe im Netz zu vermeiden; darüber hinaus kann es das Netz auch durch Einspeisung von Energie unterstützen. Die Bereitstellung anderer Hilfsdienste wie Blindleistungskompensation ist ebenfalls möglich.
Die Technologie stand lange Zeit nur auf den Plänen der Wissenschaftler, doch seit 2015 verbreiten sich Pilotprojekte vor allem in Europa. Der stärkste Markt für V2G ist derzeit Großbritannien, wo es hohe Subventionen gibt. Die Briten haben zum Beispiel V2G-fähige Doppeldecker in Betrieb genommen. Was die kommerzielle Forschung und Entwicklung betrifft, so ist der Nissan-Konzern definitiv der aktivste Mitwirkende an diesem Konzept.
Trotz der großen Aufmerksamkeit von Seiten der Wissenschaft steht die Technologie immer noch vor einer enormen Anzahl von Herausforderungen, von denen die wahrscheinlich am häufigsten genannte die unbekannten Auswirkungen auf die Batterie ist. Daher wartet das Konzept immer noch darauf, ob es eine gut anwendbare Technologie-Revolution wird oder als Sackgasse endet.

Quelle: [1] A. Moser a A. Klettke, „European Commission. Effect of electromobility on the power system and the integration of RES S13 Report,“ June 2018. [Online].

Markteintritt in Schweden

Wir haben das Glück, dass wir unser Arbeitsgebiet in den schönen Norden, konkret nach Schweden, ausweiten können. Wir haben dort vier Aufdach-PVE-Projekte mit einer Gesamtleistung von 1,1MWp realisiert. Drei Projekte befanden sich in Stockholm und seinen Vororten, eines davon in der Nähe von Göteborg.

Schweden ist allerdings kein typisches „Solarland“. Trotzdem ist das Interesse am Thema grüne Energie groß und die langen Sommertage machen es lohnenswert. Die meisten der Aufdach-PVEs befinden sich hier auf Dächern von Lagerhallen in Logistikparks.
Es wurden zwei Arten von Montagesystemen verwendet. Zwei der PVE wurden mit Esdec-Montagesystemen, zwei mit Van Der Valk Solar Systems, montiert.
Unsere Aufgabe war die Montage der Unterkonstruktionen, die Platzierung der Module und das Kabelmanagement. Das Hauptziel war es, mit allen Projekten in einem Monat fertig zu sein. Deshalb hatten wir zwei Montageteams in Stockholm, die je nach Stand der Materiallieferung zwischen den Projektstandorten wechselten.
Eine interessante Abwechslung für unsere Arbeiter war die Begegnung mit drei Baby-Möwen, die am Rande eines der Dächer nisteten.
Das Schöne an Schweden ist, dass man nicht tief in die Wildnis wandern muss, um ein Stückchen pure Natur zu erleben.

Neuer Head of Sales Support im Vorstand von Greenbuddies Charging

„Das Deck des Schiffes Greenbuddies“ wird ständig mit guten Leuten erweitert und wir haben uns entschlossen, unseren neuen Head of Sales Support im Vorstand von Greenbuddies Charging in einem  Interview Ihnen vorzustellen.

1) Hallo Tomas, ich erinnere mich sehr gut daran, dass du, als wir anfingen, über dein zukünftiges Engagement bei Greenbuddies Charging (GBC) zu sprechen, von deiner vorherigen Position bei ComAp erzählt hast, wo du im Bereich erneuerbare Energien tätig warst. Was beinhaltete diese Position eigentlich und hast du irgendwelche Parallelen zu deiner jetzigen Arbeit bei uns festgestellt?

Bei ComAp kam ich dank der Entwicklung der Netzschutzeinheit, damals NPU genannt, mit erneuerbaren Energien in Berührung. Für das Unternehmen war diese Einheit ein Zubehörteil, das für die Installation von mit Biogasmotoren betriebenen Generatoren, parallel zum Stromnetz, notwendig war. Zu einem bestimmten Zeitpunkt bemerkten wir, dass der Verkauf von NPUs, damals noch ein Bruchteil des gesamten Firmengeschäfts, schneller wuchs als der KWK-Markt selbst. Und bei näherer Betrachtung stellten wir fest, dass der NPU ohne großen Aufwand zur Standardausrüstung für PV-Anlagen werden konnte. Das lag einfach daran, dass die Energieversorger es bereits kannten, ihm vertrauten und es empfahlen. Das war der Zeitpunkt, an dem ich mich entschloss, dem Team beizutreten, dessen Aufgabe es war, diesen neuen Markt zu erschließen. Meine Aufgabe war es, das Redesign von NPU zu leiten, das einen komplett neuen Look und den neuen Namen MainsPro erhielt – und wir haben die Entwicklung komplett von Grund auf gemacht. Wahrscheinlich haben wir es richtig gemacht, denn innerhalb weniger Jahre wurde MainsPro in vielen Ländern populär, von den USA, über UK, Italien, Deutschland bis nach Australien. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits für das gesamte strategische Team verantwortlich und hatte eine neue Herausforderung vor mir: in dem (für uns) brandneuen Markt der erneuerbaren Energien die Strategie des globalen Wachstums aufzubauen und später umzusetzen. Aufgrund des Schwerpunkts von ComAp auf Verbrennungsmotoren, führte unser Weg über hybride Anwendungen, in einem Konzept aus PV + Dieselgeneratoren mit Hinzunahme von Batterien, Wind und Cloud-Monitoring-System. Meist geschah das in großen Inselbetrieben, die in abgelegenen Gebieten Südamerikas, Afrikas oder Australiens, recht häufig sind. Als ich ComAp verließ, war die Entwicklung eines universellen Steuerungssystems für solche Hybridkraftwerke abgeschlossen, und ich glaube, es gibt heute mehrere Pilotprojekte, die bereits in Betrieb sind.

2) Was war die schwierigste Arbeitssituation, in die du vor Greenbuddies geraten bist und wie ist diese ausgegangen?

Schwer zu sagen, ich hatte viele Höhen und Tiefen, habe viele Fehler gemacht und bin in viele unangenehme Situationen geraten, aus denen ich einen Ausweg finden musste. Ich bin froh, wenn ich auch aus schwierigen Situationen das Beste machen kann und ansonsten versuche ich, zumindest aus Fehler zu lernen. Zum Beispiel hatte ich eine schwierige Zeit, als ich mit meinem Ex-Kollegen ein Unternehmen gründete. Am Anfang waren wir beide begeistert. Er hat das Produkt entwickelt, ein industrielles, intelligentes Ladegerät für Startbatterien für große Drehkolbenmotoren. Ich hatte eine Kiste voller Visitenkarten, die meisten davon von meinen Freunden aus aller Welt. Wir kannten den Markt, wir wussten, wohin wir gehen mussten und wo wir die Produktion bestellen konnten. Unsere erste Ernüchterung war, als wir feststellten, dass unser Produkt fast zehnmal so viel kostet, wie jenes der Konkurrenz. Wir waren uns einig, dass wir nicht aufgeben und ein konkurrenzfähiges Produkt entwickeln können, aber dieser Prozess dauerte viel zu lange. Mein wohl größter Fehler war mein Gefühl, für alles viel Zeit zu haben. Alles endete in einer Sackgasse und wir mussten das Projekt beenden. Das war die Zeit, in der ich ein schreckliches Gefühl von verschwendeter Zeit und einer verpassten Gelegenheit hatte. Aber ich bin mir sicher, dass auch dies eine gute Lektion war.

3) Du arbeitest jetzt seit fast zwei Monaten für GBC, was sind deine bisherigen Eindrücke? Was hat dich angenehm überrascht, und umgekehrt, was hast du wirklich überhaupt nicht erwartet?

GBC hat wirklich ein tolles Team. Ich weiß, dass dies beim Aufbau eines Unternehmens eine große Rolle spielt. Außerdem habe ich das Gefühl, dass wir großartige Chancen am Markt vor uns haben – das ist ein tolles Gefühl. Je mehr Projekte zu GBC kommen, desto mehr Arbeit gibt es und viele dieser Gelegenheiten können wir auch tatsächlich praktisch umsetzen. Auch dies geschieht nicht von selbst. Und je mehr die Belastung steigt, desto mehr spüre ich die Unterstützung im Team, um alles in die richtigen Bahnen zu lenken. Als ich mich mit der Erstellung meines ersten Angebots abmühte, tauchten plötzlich mehrere gute Geister auf, seien es die Jungs aus der Vertriebsunterstützung oder Kollegen aus anderen Abteilungen, die mir erklären konnten, wie ich weiter vorgehen sollte. Oft hatte ich gar nicht die Zeit, den Mund aufzumachen und die Frage zu stellen und schon bekam ich sofort einen guten Ratschlag! Und es gibt auch unerwartete Dinge. Zum Beispiel habe ich bis 1 Uhr nachts mit Vasek Cubinek gearbeitet, um ein Angebot in ein für den Kunden passendes Format umzuschreiben, nur um am Morgen festzustellen, dass dem Kunden das ursprüngliche Format eigentlich besser gefiel. Ich glaube, dass auch das in Ordnung ist, das passiert einfach. Ich kann nicht sagen, dass es ein Problem war. ?

4) In Ihrer Freizeit segelst du und hast unter anderem eine Skipper-Prüfung. Auf welchen Gewässern treibst du diesen Sport am liebsten und wie oft bleibt Zeit dafür?

Als Freiberufler bin ich viel als Segellehrer gesegelt – Kurse, Verbesserungs- oder Sporttörns. Ich regattiere auch in einer Regatta, die ich organisiere. Ich liebe es, mit Leuten zu segeln, die das Segeln lieben und die es lernen wollen. Ich gebe alles weiter, was ich weiß und lerne mit ihnen zusammen, denn man ist nie 100%ig vorbereitet, wenn es um das Segeln auf dem Meer geht. Normalerweise fahre ich nach Kroatien. Das ist kein Wundermittel, es ist das am besten zugängliche warme Meer und es ist wunderbar dort. Aber ich liebe es, längere Strecken zu segeln, mehrere Tage „auf dem Boot zu leben“, ohne die Küste zu sehen. So segelte ich von der Bretagne, von Lissabon, von Spanien über das Mittelmeer nach Italien oder verbrachte drei Wochen in der Karibik. Jeder Ort ist auf eine andere Art und Weise schön.

5) Welche Fächer haben dir in der Schule am meisten Spaß gemacht?

Das Lustige ist, dass ich keine Erinnerungen an ein Lieblingsfach habe. Das heißt aber nicht, dass es in irgendeiner Weise schlecht war. Ich erinnere mich an einen Herrn, der für eine Geschichtsstunde in der 6. Klasse als Ersatz für unsere Lehrerin kam. Ich hasste den Geschichtsunterricht. Er begann eine Geschichte zu erzählen, ich glaube, es ging um den tschechischen Ständeaufstand. Ich weiß es nicht genau. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mich mitten in der Geschichte wiederfand, die sich plötzlich in einen farbenfrohen und interessanten Roman verwandelte, der von dem älteren Mann erzählt wurde. Eben weil es eine reale Geschichte ist, im Gegensatz zu z.B. Fantasy-Romanen, wo irgendwie niemand in Frage stellt, dass die Geschichte spannend ist. Aber wenn man sich die Geschichte Europas anschaut, ist das so eine erstaunliche Fantasie-Saga mit Millionen von Ebenen, die große und kleine Geschichten tragen, eine durch die andere gewachsen! Diese Lektion werde ich nie vergessen. Zum ersten und für lange Zeit auch zum letzten Mal, habe ich eine Geschichtsstunde geliebt!

6) Verrate uns etwas über dich, das du noch niemandem sonst erzählt hast!

Ich bin manchmal ziemlich geschwätzig, deshalb ist es eine ziemlich schwierige Aufgabe, etwas zu finden, das ich noch nie jemandem erzählt habe. Und wenn es so etwas gibt, dann soll es wohl unerzählt bleiben ?.

Author: Tom, vielen Dank für das Interview, wir wünschen Dir viel Glück und Erfolg mit Greenbuddies Charging.
Tom: Ich danke Euch!

Market Footprint 2Q 2021 19.07.2021

Hallo!
 
Wir hoffen, dass alles gut geht!

Wir möchten gerne einige Neuigkeiten mit Ihnen teilen. Wir haben das Glück, dass wir unser Arbeitsgebiet nach Norden ins schöne Schweden erweitern konnten, wo wir im letzten Monat bereits vier Aufdachanlagen realisiert haben!

Heute freuen wir uns, sagen zu können, dass wir in den letzten 3,5 Jahren bereits über 442 MWp realisiert haben und immer noch Tag für Tag wachsen.

Mehr dazu finden Sie – wie jedes Quartal – in unserem Market Footprint.

Wenn Sie Projekte haben, bei denen wir Ihnen behilflich sein können, zögern Sie nicht, uns eine Anfrage Ihrer Projekte zu schicken. Wir erstellen Ihnen gerne ein Angebot und freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit!

 

Mit freundlichen Grüßen 

 

Greenbuddies Tipps – Juni 2021 25.06.2021

Quelle: Adobe Stock

Die Wellness-Saison beginnt…

Das sich bessernde Wetter und die Pandemie-Situation spiegeln sich in der langsamen Rückkehr zur „Normalität“ wider. Infolgedessen beginnen die Hotels und Spas wieder zu öffnen. Wir haben uns entschlossen, Ihnen heute ein solches komplexes Projekt auf eine etwas andere Weise vorzustellen, als Sie es gewohnt sind. Und natürlich wird es ein Besuch im Stil von „Greenbuddies Charging“ sein.

Diesmal geht es um ein komplexes Projekt zur Installation einer Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 1,5 MW auf Unterständen (oder Carports, wenn Sie so wollen) auf den öffentlichen Parkplätzen im Bereich der Sonnentherme Lutzmannsburg. EPC steht für Engineering, Procurement & Construction, also ein schlüsselfertiges Bauprojekt, das die Erstellung der Projektdokumentation, den Einkauf aller Technologien, Komponenten und Dienstleistungen, die eigentliche Umsetzung und Errichtung und schließlich die Inbetriebnahme und Übergabe an den Kunden zur Nutzung beinhaltet.
Das Hauptziel des Projekts ist die Reduzierung des Eigenverbrauchs des gesamten Kurortkomplexes und gleichzeitig die Erweiterung der Ladekapazität für das Parken von Elektroautos oder Plug-in-Hybriden beim Besuch des Wellness-Resorts. Zu der einen bestehenden Ladestation werden dank Greenbuddies Charging insgesamt 10 AC-Ladegeräte mit einer Einheitsladeleistung von 11kW hinzukommen.
Werfen wir einen kurzen Blick auf die Geschichte des Projekts: Nach neunmonatigen Verhandlungen unterzeichnete Greenbuddies Charging Ende 2020 einen Vertrag mit dem Generalunternehmer E-Koenig aus Bad Vöslau. Gegenstand des Vertrages ist die komplette Lieferung, Montage und Installation der genannten Technologien und Lösungen für das größte Referenz-Solarkraftwerksprojekt seiner Art auf Carports in Österreich. Mit etwas Übertreibung kann also die Parallele gezogen werden, dass neben der längsten Thermenrutsche Österreichs (202m) auch das größte Solarkraftwerk auf einer massiven Carport-Konstruktion auf den beiden PKW-Parkplätzen des Geländes errichtet wird.
Da das Projekt der Baubehörde Oberpullendorf in Bezug auf die Lage und die Einhaltung aller rechtlichen Bedingungen unterliegt, war es notwendig, die Unterlagen für die Baubewilligung in der ersten Phase des Projektes vorzubereiten, damit das Projekt realisiert werden konnte. Aufgrund der sehr spezifischen Gegebenheiten bzw. natürlichen Zwänge der Tiefgaragen (z.B. eine maximale Grundwasserhöhe von 90cm unter der Oberfläche und gleichzeitig ein lehmiger Untergrund in nur 100cm Tiefe“, der eine Regenwasserableitung von den Dächern der Carports und der Parkfläche selbst nicht in gewohnter Weise zulässt), mussten wir dem eigentlichen PV-Projekt und der Ladelösung für Elektrofahrzeuge einen umfangreichen Bauteil hinzufügen. Dabei handelte es sich in erster Linie um ein Entwässerungssystem unter den beiden Parkplätzen in Form eines Rückhaltebeckens und einer Sickerschicht, die das gesamte Regenwasser oder Wasser aus der Schneeschmelze aufnehmen kann und so einen sicheren Ganzjahresbetrieb des Parkplatzes gewährleistet. Das System erforderte den Austausch und die Wiederverwertung von insgesamt 5.000 m² Rasenfliesen und deren Ersatz durch Pflastersteine auf allen Parkplätzen.
Zusätzlich zu dem oben genannten Entwässerungssystem für beide Parkplätze umfasste der Projektumfang auch die Sanierung der Oberfläche des Busparkplatzes, ebenfalls einschließlich der Entwässerung, den Bau von Unterständen (für die Installation der Fundamentstruktur wurde die Methode des Einschlagens von HEA180-Profilen und des Verlegens von 72 Betonblöcken verwendet) mit PV auf den Dächern der Carports. Beim Bau des Kraftwerks haben wir 11 Stück Huawei 110kW Wechselrichter verwendet, die Infrastruktur zum Laden der Elektrofahrzeuge besteht aus 10 Stück AC-Ladegeräten mit 11kW Leistung. Dazu gehörte auch die Lieferung und Installation eines CCTV-Überwachungssystems, eines Beleuchtungssystems für das Innere der überdachten Anlage und einer separaten Steuerung der Eingangsschranken sowie die Verkabelung für die USV-Notstromversorgung.
Während Sie diese Zeilen lesen, sind wir bereits dabei, die horizontalen Strukturen zu installieren und die Paneele auf dem Dach der Carports zu verlegen. Die Fertigstellung der gesamten Arbeiten und die Übergabe an den Investor ist für den Beginn des vierten Quartals dieses Jahres geplant.
Also drücken Sie uns die Daumen!

 

Unkonventionelle Standorte für den Bau von Photovoltaikanlagen – Gewächshäuser

In den letzten Jahren ist die Zahl der Photovoltaik-Kraftwerksbauten rasant gestiegen, so dass die Möglichkeiten auf konventionellen Baustellen wie Feldern und Dächern allmählich ausgeschöpft sind. Aufgrund dessen werden neue Möglichkeiten gesucht und für uns ergeben sich zahlreiche neue Gelegenheiten für den Bau von PV-Anlagen.

In vergangenen Artikeln haben wir atypische Standorte für den Bau von Solarkraftwerken beschrieben, darunter ehemalige Mülldeponien, Dächer von Einkaufszentren sowie Sportstadien. Nun möchten wir über Projekte sprechen, die auf den Dächern von Gewächshäusern realisiert wurden. Dabei handelt es sich um atypische Gebäude, die aufgrund spezifischer Anforderungen, die an diese Projekte gestellt werden, individuell geplant werden müssen. Eine dieser interessanten Anforderungen ist zum Beispiel die geforderte Helligkeit im Gewächshaus, kombiniert mit ausreichendem Sonnenlichteinfall auf die Paneele, die sich auf dessen Dach befinden. Auf diese Weise kann eine ideale Leistung der Paneele erreicht werden. Eine andere Anforderung kann z.B. die Undurchlässigkeit gegen Regen sein, damit das Gewächshaus voll nutzbar ist.
Eine interessante Lösung ist eine Konstruktion, die in der Lage ist, die Sonnenstrahlung durch die Paneele selbst zu übertragen, da es sich um teilweise transparente Module handelt. Um Ihnen eine bessere Vorstellung zu geben, sind diese Module in Abbildung 1 dargestellt. Bislang wird diese Technologie erst kaum in kommerziellen Projekten eingesetzt. Es ist jedoch sicher, dass in sehr naher Zukunft eine rasante Entwicklung dieser Art von Projekten zu erwarten ist, da neben der hohen Nachfrage auch umfassende Förderungen für Innovationen in diesem Bereich bestehen In einer neuen Studie im März 2021 testeten Forscher der North Carolina State University die Anwendung von halbtransparenten Modulen in einem Gewächshaus und beobachteten die Auswirkungen auf die Pflanzengesundheit und das Wachstum im Inneren, nachdem sie Paneele anstelle von Glas installiert hatten. Bei rotem Salat zeigte sich, dass der Einsatz von halbtransparenten Solarpanels das Pflanzenwachstum nicht beeinträchtigte. Bei den in dieser Forschung verwendeten Solarmodulen handelt es sich um semitransparente organische Solarzellen (ST-OSCs), nicht um die siliziumbasierte Art, die in großen Photovoltaikanlagen verwendet wird. ST-OSCs versprechen Flexibilität und können so modifiziert werden, dass sie je nach Bedarf verschiedene Wellenlängen des Lichts absorbieren. Das sind Wellenlängen, die Pflanzen nicht für die Photosynthese nutzen. Bislang haben diese Paneele noch nicht die gleiche Leistung wie herkömmliche Photovoltaik-Zellen. Sie werden jedoch ständig verbessert und könnten in vielen verschiedenen Anwendungen eingesetzt werden, unter anderem in Fenstern von Wohnhäusern.

Innenansicht des Bauprozesses (vorher-nachher).

Unsere erste Erfahrung auf diesem Gebiet war das Photovoltaik-Kraftwerk Seelow in Ostdeutschland, wo wir mit der kompletten Installation der PV-Anlage beauftragt waren. Die Arbeiten umfassten also die Montage von Unterkonstruktionen, Modulen, Elektroinstallation und Wechselrichtermontage. Dieses Projekt hat eine Leistung von 750 kWp – bei der Montage wurden 2.628 Module und 11 Wechselrichter installiert. Bei diesem Projekt wurde das Gewächshausglas intakt gelassen und die Module nur auf der Südseite der Dächer installiert, so dass dieser Standort weiterhin normal als Gewächshaus funktioniert.

Unsere erste Erfahrung auf diesem Gebiet war das Photovoltaik-Kraftwerk Seelow in Ostdeutschland, wo wir mit der kompletten Installation der PV-Anlage beauftragt waren. Die Arbeiten umfassten also die Montage von Unterkonstruktionen, Modulen, Elektroinstallation und Wechselrichtermontage. Dieses Projekt hat eine Leistung von 750 kWp – bei der Montage wurden 2.628 Module und 11 Wechselrichter installiert. Bei diesem Projekt wurde das Gewächshausglas intakt gelassen und die Module nur auf der Südseite der Dächer installiert, so dass dieser Standort weiterhin normal als Gewächshaus funktioniert.
Der jüngste von uns realisierte Gewächshaus-PV-Kraftwerksbau befindet sich im Norden der Niederlande und wurde vor einem Monat erfolgreich in Betrieb genommen. Dieses Kraftwerk hat eine Kapazität von 6 MWp und ist eines der größten seiner Art. Während des Baus wurden rund 20.000 Module installiert. Im Gegensatz zum deutschen Projekt entschied sich unser Kunde bei diesem Pilotprojekt für ein Montagesystem, das die Entfernung von Glas von den Gewächshausdächern erfordert. Die erste Herausforderung für unseren Kunden bestand also darin, das Glas zu entfernen. Dann wurden die Metallprofile installiert (Sonderentwicklung des Kunden) und der letzte Schritt war die Montage, der Anschluss der Paneele und die DC-Verkabelung. Aufgrund der Besonderheiten des Projekts waren neben den Standardmaschinen auch spezielle Bühnen erforderlich, die normalerweise für den Gewächshausbau verwendet werden. Die Bauarbeiten dauerten ca. 2 Monate und wir sind sehr froh, Teil dieser großen technischen Herausforderung und vor allem Teil der erfolgreichen Inbetriebnahme gewesen zu sein. Wir glauben, dass dieser interessante Einsatz von Solarmodulen häufiger werden wird, da diese Lösung nur positive Aspekte bringt.

Luftaufnahme eines fertiggestellten 6 MWp-Kraftwerksprojekts in den Niederlanden.

Neuer Projektleiter Michal Boška

„Das Deck des Schiffes Greenbuddies“ wird ständig mit guten Leuten erweitert und wir haben uns entschlossen, unseren neuen Projektleiter Michal Boška in einem kurzen Interview Ihnen vorzustellen.

1) Erzählen Sie mir, wie Sie zu Greenbuddies gekommen sind.
Ich habe durch Zufall von Greenbuddies erfahren, nämlich durch eine Stellenanzeige auf einer Online-Plattform. Darin präsentierte sich Greenbuddies als ein dynamisches, flexibles und zielorientiertes Unternehmen. Außerdem wies es alle Werte auf, die mir wichtig sind, so dass ich umgehend eine Bewerbung schickte. Der Versuch hat sich gelohnt und hier bin ich nun!
2) Was finden Sie an Ihrem Job am herausforderndsten?
Meine berufliche Position ist von Natur aus eine Herausforderung. ? Die Projektentwicklung ist ein komplexes, kompliziertes und herausforderndes Umfeld – das verlangt auchvon seinem Manager viel verlangt. Die herausforderndsten Situationen sind die, in denen alles perfekt vorbereitet, geprüft und geplant ist, dann aber die Aktion eines Einzelnen diese ganze Anstrengung innerhalb eines Bruchteils der Zeit zunichte macht.
3) Was ist Ihre persönliche Philosophie, was im Bereich Erneuerbare Energien/Solarindustrie getan werden sollte?
Trotz der Tatsache, dass es bestimmte problematische Themen in der Solarbranche gibt, glaube ich, dass die Arbeit, die wir heute leisten, unsere Zukunft verändert. Für mich persönlich ist es ein Sektor mit größerem Mehrwert neben der sozialen, globalen und ökologischen Bedeutung. Es mag utopisch erscheinen, dass die PV-Industrie die Fähigkeit hat, alles zu verändern, aber sie wird definitiv langsam zu einer besseren und saubereren Zukunft beitragen, auch wenn der Weg, der vor uns liegt, lang ist.
4) Was würden Sie jemandem sagen, der über den Bau einer PV-Anlage nachdenkt?
Dass die Solarenergie auf jeden Fall eine Investition wert ist, dass sie in den letzten zehn Jahren große Meilensteine in der Entwicklung erreicht hat, dass sie ein Schritt in eine saubere Zukunft ist und dass sie eine der Kernmethoden zur nachhaltigen Stromerzeugung ist. Die tägliche Nutzung von Elektrizität in unserem Leben ist enorm und wächst stetig. Um unsere derzeitige Lebensweise ohne Zerstörung der Umwelt aufrechtzuerhalten, muss jeder sein Interesse auf grüne Energieerzeugung richten. Eine Solaranlage ist eine Energiequelle, die heute für fast jeden erschwinglich ist.
5) Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?
Zeit mit meiner Frau und meinen Töchtern in der Natur verbringen, mich im Wald verirren und mit meinen Wanderfreunden in den Bergen unterwegs sein.

 

Greenbuddies Tipps – Mai 2021 19.05.2021

 

Quelle: Shutterstock

Elektrobusse sind da!

Die leisen und umweltfreundlichen Elektrobusse weisen gegenüber ihrer Diesel-Konkurrenz viele Vorteile auf. Noch vor einigen Jahren hat es sich bei den Elektrobussen aufgrund der Größe und des Gewichts der Batterien hauptsächlich nur um Kleinbusse gehandelt. Heutzutage werden allerdings von Herstellern dank massiver Verbesserung der an die Elektromobilität gezielten Batterietechnologie Elektrobusse aller Größen entwickelt. Die Batterielademethode erfordert auch entsprechende Anpassung der auf den Strecken und in Depots vorhandenen Infrastrukturen.

Die im Depot am häufigsten eingesetzte Methode ist ein sog. langsames Laden mit Wechselstrom (AC). Die Ladezeit hängt dabei von der Leistung der Ladestation ab. Das vollständige Aufladen der Batterien beträgt in der Regel zwischen 4 und 6 Stunden, wobei es normalerweise einmal pro Tag (häufig über die Nacht) erfolgt. Eine zusätzliche Aufladung kann tagsüber auch dann erfolgen, wenn die Busse ins Depot zurückkehren. Das Ladekabel wird in diesem Fall manuell angeschlossen. Eine Lastüberwachungslösung optimiert den Stromverbrauch (Smart Charging) und stellt sicher, dass der bereitgestellte Leistungsverbrauch im Depot nicht überschritten wird.

Die Lösungen zum schnellen Aufladen von Elektrobussen werden fortlaufend entwickelt. Die neue Lademethode liegt in einigen schnellen Aufladungen direkt aus dem Depot, wenn sich der Bus an Haltestellen, auf der Strecke oder in der Endstation befindet, wo er gewöhnlich einige Zeit wartet, bis er sich auf weitere Fahrten fertig macht. Einige Hersteller haben eine Lösung zum Aufladen des Busses durch physischen Kontakt mit einem umgekehrten Stromabnehmer entwickelt. Daher muss zwecks Aufladens des Busses kein Kabel mehr angeschlossen werden! Darüber hinaus ermöglichen diese Systeme das Gewicht der Bordbatterien zu reduzieren, was wiederum dazu führt, dass vom Gewicht her leichtere Fahrzeuge erzeugt werden, welche noch mehr Passagiere befördern können.
Strom zum Aufladen von Bussen kann auch lokal mit Photovoltaikanlagen erzeugt werden, um einen 100% emissionsfreien Transport zu erreichen. Shanghai hat das erste Solarenergieprojekt für ein Busdepot in der VR China eingerichtet. Auf einer Fläche von fast 2000 m2 liefern die Solarmodule genug Energie, um 6 Busse gleichzeitig aufzuladen. Das System liefert auch die Energie für andere Zwecke in der Anlage und speist sogar Strom zurück in das Netz ein.

Die Zukunft liegt zweifellos in grüner, erneuerbarer Energie, und der Verkehr wird sehr schnell zu einem vollelektrischen Verkehr umwandelt. Regierungen erleichtern weltweit diesen Übergang, indem sie Programme für den Erwerb von Elektrofahrzeugen und für die Installation neuer Infrastrukturen für das Laden von Elektrofahrzeugen und für erneuerbare Energien unterstützen. Die E-Mobility-Revolution ist unvermeidlich und einfach nicht aufzuhalten. Wir bei Greenbuddies Charging sind deswegen stolz darauf, gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern an dieser Veränderung beteiligt werden zu können!

Repowering

Auf dem deutschen Markt hat in den letzten Jahren der Trend zum Repowering, also zur „Kraftwerkserneuerung“, zugenommen. Das Repowering eines Solarkraftwerks bedeutet den Austausch eines Teils seiner Komponenten, meistens der Module. Diese Situation kann in verschiedenen Situationen auftreten, z. B. beim Ausfall der Komponenten, derer Beschädigung oder sogar Diebstahl. Die meisten Solarparks sichern ihre Einnahmen durch einen Festpreis. Daher möchte auch der Eigentümer logisch so viel Strom wie möglich erzeugen, wobei er sich allerdings gleichzeitig an allen entsprechenden Regeln zu halten hat, um dabei keinen (Subventions) Betrug oder sogar keine Straftat zu begehen.

Ale eine Beschädigung der Module wird auch derer beschleunigter Abbau betrachtet. Im Laufe der Jahre hat die deutsche Netzwerkagentur eine Grenze dafür festgelegt, was als eine natürliche und was als eine beschleunigte, abnormale Verschlechterung angesehen wird. Als eine Grenze für eine abnormale Verschlechterung hat man eine Leistungsabnahme in Höhe von 10% der ursprünglichen Leistung nach 10 Jahren des Modulbetriebs festgelegt. Der Austausch einer PV-Anlage, die die Subvention erhält, ist also schon dann möglich, wenn mehrere Bedingungen erfüllt sind: Die Leistung neuer Module darf nicht höher sein als die ursprüngliche Leistung des alten Kraftwerks, die alten Module müssen von einem zertifizierten Unternehmen entsorgt werden; falls die Module wegen ihrer beschleunigten Verschlechterung ausgetauscht werden, muss ihre Nennausgangsleistung nach 10 Jahren Betrieb unter 90 % gesunken werden, wobei diese Verschlechterung aufgrund technologischer Gründe, und nicht durch die Einwirkung von Umwelteinflüssen (z.B. das Verstaubung) verursacht werden muss.
Greenbuddies nahmen bereits an mehreren größeren Repowerings über 3 MW teil. In der Realität bedeutet dies, alle alten Module zu demontieren und sorgfältig auf den Transport vorzubereiten, da die Module vor ihrer Entsorgung häufig dem Hersteller zur Prüfung vorgelegt werden, der normalerweise die Garantie für eine Verschlechterung besitzt. Außerdem müssen die DC-Strings vorbereitet / alt eingestellt werden, da die neuen Module leistungsfähiger sind, was zu unterschiedlichen Längen der Strings führt. Vor Beginn der Arbeiten muss sorgfältig geplant werden, welches Material wiederverwendet werden kann und welches nicht. Normalerweise können alte Kabel im Boden wiederverwendet werden, und auch einige der Klemmen, wenn sie nicht durch Korrosion usw. beeinträchtigt werden.
Was den Zeitaufwand bei einem komplexen Repowering angeht, kann man sagen, dass es genauso viel Zeit in Anspruch nimmt, wie der Bau einer neue Solaranlage. Die Demontage der Module und die Anpassung der alten Unterkonstruktion sind nämlich genauso zeitaufwendig wie die Montage und Fertigstellung neuer Konstruktion. Die Anbringung von neuen Modulen dauert dann gleich so lange, ebenso wie die Saiteneinstellung und die Messungen. Der einzige Vorteil bei Repowering aus zeitlicher Sicht – die Wechselstromarbeiten fallen aus. Dies trifft jedoch auch nicht immer zu, da nach der Verwendung neuer leistungsfähigerer Module immer ein freier Speicherplatz auf der aktuellen Unterstruktur vorhanden ist. Wenn im Verteilungsnetz freie Kapazität vorhanden ist, wird häufig ein zusätzliches neues Kraftwerk auf dieser leeren Unterkonstruktion installiert. Ein Beispiel dafür: In diesen Tagen beenden wir das Repowering der ursprünglich installierten Leistung von 5,7 MW. Dank der neuen leistungsstärkeren Module konnten wir der aktuellen Unterkonstruktion 1,5 MW hinzufügen, was eine Steigerung der Leistung auf derselben Oberfläche um 25 % im Vergleich zur vor etwa 10 Jahren verfügbaren Technologie bedeutet.

Quelle: SPR Energie

 

Neuer Verkaufsberater an Bord von Greenbuddies

Wir engagieren uns immer mehr für den DACH-Markt. Dieser Markt ist ein Schlüsselmarkt für Greenbuddies, da Solar immer beliebter und stark subventioniert wird. Daher ist bewiesen, dass wir in Deutschland, Österreich und der Schweiz hervorragende Mitarbeiter vor Ort haben müssen, um neue Möglichkeiten zu nutzen. Ab diesem Jahr ist Jarmil Slesinger dem Team beigetreten und wir bringen Ihnen ein Interview mit ihm.

1) Was hat Sie an der Arbeit mit Greenbuddies am meisten überrascht?
Es ist erstaunlich, wie schnell eine PV Anlage aufgebaut werden kann. Wenn notwendigen „Papierkram“ erledigt wird, beginnen unsere professionelle Teams mit der Orchestrierung und eine neue PV Freiflächenanlage oder PV Dachinstallation wächst buchstäblich unter Ihren Händen. Oft trauen Menschen, die aus ihrem Urlaub zurückkehren und eine neue PV-Anlage sehen, ihren Augen nicht.
2) Was hat Sie an der Arbeit mit Greenbuddies am meisten überrascht?
Es ist erstaunlich, wie schnell eine PV Anlage aufgebaut werden kann. Wenn notwendigen „Papierkram“ erledigt wird, beginnen unsere professionelle Teams mit der Orchestrierung und eine neue PV Freiflächenanlage oder PV Dachinstallation wächst buchstäblich unter Ihren Händen. Oft trauen Menschen, die aus ihrem Urlaub zurückkehren und eine neue PV-Anlage sehen, ihren Augen nicht.
3) Was wird sich Ihrer Meinung nach in den nächsten Jahren an der PV-Welt ändern?
Jedes europäische Land arbeitet bereits an einer grünen Agenda und plant klimaneutral zu werden. Zum Beispiel Österreich plant seine Steuergesetze schon im Jahr 2022 anpassen und bewertet, wie ökologisch zerstörerische Aktivitäten am besten versteuert werden können. China beabsichtigt die CO2-Neutralität vor 2060 zu erreichen, nachdem sich die Europäische Union bereits verpflichtet hatte, dies bis 2050 zu tun. Elektrofahrzeuge sind oft in den Schlagzeilen, aber die CO2-Neutralität wird sich auf alle Teile unseres Lebens auswirken und die Bedeutung von PV Anlagen wird weiter zunehmen. Auch eine Weiterentwicklung der Energiespeichersysteme wird entscheidend für die Fähigkeit der PV-Anlagen die vorhandenen Energiequellen zu ersetzen und eine langfristige Wende auf dem Energiemarkt zu ermöglichen.
4) Welche aktuellen Herausforderungen sehen Sie als Teil des PV-Teams?
Die Verbreitung von COVID-19 hat die Weltwirtschaft stark beeinflusst. Branchen wie Tourismus, Luftfahrt und Kleinhandel haben in den ersten Quartalen sofort gelitten, aber nachfolgende Einschränkungen wirkten sich auf die Produktion von Rohstoffen und Komponenten aus und die Logistik war nicht in der Lage die globale Marktanforderungen zu erfüllen. Derzeit dauert der Bestellvorgang viel länger als gewöhnlich und erhöhte Rohstoffpreise wirken sich negativ auf die Kosten aus.
5) Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?
Ich liebe neue Orte, Menschen und Kulturen zu entdecken. Ich reise gerne unabhängig, ohne vorbereiteten Urlaubspaketen. Es spielt keine Rolle, ob das Ziel weit oder direkt in der Nähe liegt. Ich mag das lokale Essen schmecken und riechen, besondere Sehenswürdigkeiten suchen und einen Plan haben, der sich jeder Zeit ändern kann. Manchmal bleibe ich absichtlich abseits der festgetretenen Wege, weil einige Orte nicht entdeckt werden können, ohne verloren zu gehen.
6) Wie würde (jemand) Sie beschreiben?
Unermüdlicher Optimist ?

Greenbuddies Tipps – April 2021 21.04.2021

Quelle: Unsplash

Das Greenbuddies Charging-Team wächst weiter

Die Entwicklung unseres Geschäfts beinhaltet auch die Notwendigkeit, weitere erfahrene Kollegen in unser Team aufzunehmen. Unsere MitarbeiterInnen sind unser wichtigstes Kapital! Es verwundert daher nicht, dass wir uns viel Mühe geben, der Auswahl geeigneter Kandidaten und ihrer Ausbildung maximale Aufmerksamkeit zu widmen.

Anfang März wurde unsere Projektmanagementabteilung durch Herrn Pavel Vycpálek verstärkt. Ich habe beschlossen, ihn für die aktuelle Ausgabe unseres Newsletters ein wenig zu interviewen.

1) Hallo Pavel, ich kann mich sehr gut daran erinnern, dass du als Qualitätsingenieur in der Automobilindustrie tätig warst, als wir über dein zukünftiges Engagement bei Greenbuddies Charging (GBC) gesprochen haben. Was genau brachte diese Position eigentlich mit und welche Parallelen siehst du da im Zusammenhang mit deiner aktuellen Position jetzt bei uns?

Das stimmt, in den letzten 15 Jahren habe ich als Qualitätsingenieur gearbeitet – als ein Kundendienst-Spezialist. Dies bedeutete, dass ich mehrere Kunden (Audi / Porsche / Lamborghini / Bentley / Daimler / Wabco / Scania / ZF) im Produktsegment der hergestellten Schalter im Werk TRW Benešov betreute. In den letzten zwei Jahren hieß das Unternehmen BCS AIS Benešov. Die Hauptaufgabe bestand darin, Beschwerden bezüglich Schalter über Portale oder direkt vor Ort bei Automobilherstellern zu bearbeiten und zu lösen. Der nächste Schritt dabei war die Probenahme und Vorstellung neuer Schalter direkt bei Automobilherstellern oder Lenkradherstellern.
Eine Parallele zu meiner derzeitigen Rolle bei GBC sehe ich da eher im Zusammenhang mit meiner vorherigen Position bei TRW, wo ich in der Abteilung für neue Projekte tätig war. Dies bedeutete, einfach alles über ein neues Projekt, bzw. ein neues Produkt (d.h. Produktionslinie / Technologie / Workflows usw.) in unserer Muttergesellschaft mit dem Programmmanager zu sichern und abzuklären, der in unserem Managementwerk in Deutschland arbeitete, wo sich auch das gesamte Designer/Konstrukteur Team befand.

2) Was war die schwierigste Arbeitssituation, in die du vor den Greenbuddies geraten bist, und wie hat es sich dann herausgestellt?

Während meiner Zeit bei TRW (29 Jahre) gab es viele Situationen und es ist recht schwer zu sagen, welche am unangenehmsten war.
Also vielleicht meine erste und auch meine allerletzte Geschäftsreise nach Tunesien zum Lenkradhersteller. Nachdem ich in der Hauptstadt Tunis angekommen war, mietete ich ein Auto, ging zu einem Hotel in Monastir und am nächsten Tag zur angegebenen Adresse der Produktionsstätte. Ich bin etwas früher losgefahren und die Navigation hat mich in irgendeine Stadt gebracht. Die Produktionsstätte habe ich jedoch nicht gefunden, worauf ich an einer Tankstelle fragte, ob es eigentlich so ein Betrieb in dieser Stadt gäbe. Ich spreche ja kein Arabisch und es war fast unmöglich, auf Englisch zu kommunizieren. Schließlich riefen mich Kollegen von Autoliv an und fragten, wo ich sei, sie warteten, wie verabredet, an einer Tankstelle einer bestimmten Marke auf mich. Ich sagte ihnen, dass ich bei einer Zapfsäule derselben Marke stehe, aber wir haben uns trotzdem nicht gesehen. Also schickte ich ihnen über die WhatsApp-Anwendung ein Bild von meinem Auto und dem Standort. Schließlich fanden wir heraus, dass wir etwa 30 km voneinander entfernt sind. Ich stieg also wieder ins Auto, fuhr zurück und sie warteten dann bereits auf mich, als ich in der richtigen Stadt ankam. Am Ende war der Besuch ziemlich erfolgreich und beide Parteien waren zufrieden.

3) Du hast jetzt anderthalb Monate für GBC gearbeitet. Was sind deine bisherigen Eindrücke? Was hat dich angenehm überrascht und im Gegenteil – was hast du überhaupt nicht erwartet?
Ich muss schon gestehen, dass ich von einem sehr freundlichen und netten Team empfangen wurde, mit dem es auf jeden Fall schön sein wird zusammenzuarbeiten. Und was mich überrascht hat – alles ist für mich im Moment eigentlich völlig neu, also muss ich noch viel lernen. Ich hatte schon einige Kenntnisse über Solarenergie, aber die meisten anderen Dinge sind für mich einfach neu.
4) Ich weiß, dass du in einer mittelgroßen Stadt außerhalb von Prag lebst (schließlich gibt es in Greenbuddies mehr von uns). Welche Vor- oder Nachteile siehst du darin?

Ich lebe seit meiner Geburt in meiner Heimatstadt und bin hier recht zufrieden. Ich habe hier alles zur Hand und wenn ich den Bedarf habe die Großstadt zu spüren, dann steige ich einfach ins Auto und bin in 30 Minuten da.

5) Welche Fächer haben dir in der Schule am besten gefallen?

In der Schule mochte ich Geschichte und vor allem Sport, weil ich selber sportlich bin. Mein größtes Interesse gilt dem Fußball, ich spiele seit meinem sechsten Lebensjahr.

6) Die Corona-Pandemie ist jetzt vielleicht ein übermäßig häufiges Thema. Trotzdem frage ich – was ist mit dir und COVID?

COVID – das ist eine große Unbekannte für jeden von uns. Es hat tausend verschiedene Formen und greift jeden anders an.
Ich selbst habe im letzten Herbst auch die Krankheit durchgemacht und es war nicht angenehm. Zuerst hatte ich zwei Tage Fieber und nach dem Testen erzielte ich ein positives Ergebnis. Es folgten 13 Tage unangenehmes Fieber und am letzten Tag trat auch ein Atemproblem auf. Später stellte sich heraus, dass ich an einer bilateralen Lungenentzündung litt und beim gefolgt CT-Scan wurde zusätzlich eine Lungenembolie festgestellt. Ich wurde sofort in die COVID Abteilung versetzt, wo ich 7 Tage lang Tropfen, Antibiotika, Vitamine und Mineralien zu mir nehmen und den ganzen Tag mit einer Sauerstoffmaske verbringen musste. Durch ein Wunder und die gute Betreuung von Ärzten wurde ich nach 7 Tagen in einem relativ guten Zustand nach Hause entlassen. Dann musste ich noch zweieinhalb Monate zu Hause bleiben und jetzt erwarten mich noch drei Wochen im Spa, um wieder normal atmen zu können.

7) Erzählst du uns etwas über dich, was du noch niemandem erzählt hast?

Das möchte ich wirklich nur für mich behalten ?.

Vielen Dank an Paul für das Interview. Wir wünschen Dir viel Glück und Erfolg bei Greenbuddies Charging.

Batteriespeicher als Katalysator für die zukünftige Energieentwicklung?

Täglich können wir in den Fachmedien lesen, dass die Weiterentwicklung der Energie mit Dezentralisierung, Dekarbonisierung und der beschleunigten Entwicklung erneuerbarer Energiequellen (EE) verbunden ist. Instabile erneuerbare Energien stellen eine große Herausforderung für die bestehenden Elektrizitätssysteme aller Industrieländer dar.

Die Übertragungs- und Verteilungsnetze benötigen Stabilität und Vorhersehbarkeit. Die Zukunft der Energiewirtschaft wird ohne Speichersysteme, die zur Aufrechterhaltung der Stabilität und Qualität der Versorgung beitragen sollen, wohl nicht möglich sein.

Energiespeichersysteme basieren auf verschiedenen Technologien, einschließlich Batterieenergiespeichersystemen (BESS). Es ist daher klar, dass Energiespeichersysteme zu einem wesentlichen Bestandteil des Energiesystems der Zukunft werden.

Batteriebasierte Stromspeicher sind eine vielversprechende Lösung. Sie ermöglichen es, überschüssigen Strom für eine Zeit zu speichern, in der eine Erhöhung des Angebots aufgrund der wachsenden Nachfrage erforderlich ist. Auf diese Weise tragen sie effektiv dazu bei, zu jedem Zeitpunkt ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach Elektrizität herzustellen.

Betrachten wir nun die Stromspeicherung in Europa nach Typ und Nummer:

Batteriespeicher
Die gebräuchlichste Technologie sind Lithium-Ionen-Batterien, die auf einer Technologie basieren, die wiederaufladbaren Verbraucherbatterien ähnelt, wie wir sie aus dem Heimgebrauch kennen. Es gibt jedoch auch andere Arten der Batteriespeicherung, beispielsweise sogenannte Durchflussbatterien, bei denen es sich um großvolumige Lagertanks mit einer längeren Lebensdauer handelt.

Mechanische Energiespeicher
Typische Vertreter sind Pumpspeicherkraftwerke. Sie speichern Energie in Form von Wasser, das bei überschüssigen Strom in eine höhere Position verlagert wird, aus der es im bei Bedarf zum Antrieb der Turbine zurückgeführt wird. Energie kann jedoch auch beispielsweise in Form von Druckluft gespeichert werden, die in großen Reservoirs gespeichert wird. Schwungräder sind eine andere Art der mechanischen Lagerung.

Wärmespeicherung
Als typisches Beispiel können wir uns einen Solarturm vorstellen, der sich durch ein System von Spiegel-Sonnenstrahlen an einem Ort konzentriert und die gewonnene Wärme beispielsweise in geschmolzenem Salz speichert. Die Energie kann später zur Erwärmung des Wassers verwendet werden, wo der Dampf dann eine Turbine zur Stromerzeugung antreibt.

Power-to-Gas
Es ist die Umwandlung von überschüssigem Strom in gasförmige Brennstoffe (Wasserstoff oder Methan), die dann in das Erdgasverteilungssystem injiziert werden können und somit Energie speichern können. Es ist auch möglich, während der Weiterverarbeitung synthetisches Methan aus Wasserstoff herzustellen.


Die Datenquellen sind die von der Europäischen Kommission im Mai letzten Jahres veröffentlichte Studie über Energiespeicherung – Beitrag zur Sicherheit der Stromversorgung in Europa – und die Datenbank europäischer Technologien und Geräte für die Energiespeicherung aus der EG vom März 2020. Die Daten fassen sowohl die bereits betriebenen Speichersysteme als auch solche, welche sich erst in einem bestimmten Projektstadium befinden und bei welchen der Aufbau bereits angekündigt wurde, um.

Interessant ist auch der Status installierter Speichersysteme in Bezug auf einzelne europäische Länder:

Die obige Grafik zeigt die installierte Leistung von aktiven Stromspeichersystemen in einzelnen Ländern. Wie Sie sehen, ist die Anzahl nicht der einzige wichtige Parameter, beispielsweise verliert das Vereinigte Königreich hier im Vergleich zu den vorherigen Statistiken erheblich. Der Vorteil von Solar- und Windkraftanlagen ist bekanntlich das Fehlen von Emissionen aus der Stromerzeugung oder sogar die Selbstversorgung. Andererseits gibt es auch Probleme im Zusammenhang mit den erneuerbaren Energien. Eine der Herausforderungen ist ihre Abhängigkeit vom Wetter, aufgrund derer sie nicht kontinuierlich und konstant Energie produzieren können, jedoch im Gegensatz manchmal auch zu viel produzieren. Daher muss das Netz in der Lage sein, auf diese Schwankungen zu reagieren und die Stromerzeugung für das System flexibel zu erhöhen oder zu verringern.

Bisher wurde die Flexibilität des Netzes hauptsächlich durch Gas- und teilweise auch Kohlekraftwerke mit der Möglichkeit einer schnellen Inbetriebnahme und Stromregulierung gelöst. Wie ich bereits erwähnt habe, wird diese Art des Ausgleichs im Netzwerk in Zukunft aufgrund der Verringerung des Anteils fossiler Ressourcen an der Gesamtproduktion an Bedeutung verlieren. Andererseits werden die erneuerbaren Energien zunehmen, so dass die Fähigkeit, das Verhältnis zwischen sofortiger Versorgung und Verbrauch im System flexibel auszugleichen, weiter gestärkt werden muss. Deshalb ist die Energiespeicherung zu einem so aktuellen Thema geworden.

Die Europäische Kommission geht davon aus, dass die EU-Länder in diesem Jahrzehnt weiterhin konventionelle Kraftwerke und grenzüberschreitende Verbindungen einzelner nationaler Systeme einsetzen werden, um Schwankungen im System auszugleichen. Die Prognose der EU beruht jedoch eindeutig auf der Bedeutung eines rasch wachsenden Stromspeichers bis 2030. Heute sind in Europa etwa 90 Gigawatt (GW) installierter Kapazität von Pump- und Batteriespeichern in Betrieb oder zumindest in einem bestimmten Stadium des Baus. Laut einer Studie der Europäischen Kommission wird Europa jedoch bis zum Ende des Jahrzehnts bis zu 110 GW benötigen. Die Erhöhung sollte vor allem durch Batterien sichergestellt werden. Fragen Sie sich, warum Batterien? Einerseits bieten sie die Möglichkeit einer sofortigen Energieversorgung bei längerem Ausfall oder schwerem Stromausfall. Andererseits sind diese Speichersysteme auch hinsichtlich ihrer Bereitstellung relativ vielseitig – Sie können sie praktisch überall in Form von Standardcontainern anbringen. Da heutzutage viel Wert auf die Umweltfreundlichkeit neuer Technologien gelegt wird, haben Batteriesysteme einen großen Vorteil in Bezug auf die Umweltsicherheit – sie geben keine unerwünschten Schadstoffe an die Umwelt ab.

Als Teil der Geschäftsstrategie des Unternehmens sind wir bei Greenbuddies Charging fest davon überzeugt, dass die Installation von Batteriespeichern zunehmend ein wesentlicher Bestandteil von Komplettlösungen für den Bau von Solarkraftwerken oder die Ladeinfrastruktur für Elektromobilität sein wird.

Anstieg der Transport – und Stahlpreise in der Solargbranche

Die COVID-19-Pandemie hat zweifellos die meisten Unternehmen weltweit betroffen. Einige Branchen leiden aufgrund der Corona-Krise unter massiven Verlusten (z. B. Gastgewerbe und Tourismus, Fluggesellschaften usw.), doch einige Unternehmen konnten von dieser Krise, natürlich nach dem ersten Umsatzverfall im Frühjahr 2020, auch enorm profitieren.

Die COVID-19-Pandemie hat zweifellos die meisten Unternehmen auf der ganzen Welt betroffen. Einige von ihnen sind negativ (z. B. Gastgewerbe und Tourismusindustrie, Fluggesellschaften usw.), andere haben nach dem ersten Schluckauf im Frühjahr 2020 enorm zugenommen. Der Technologie Sektor, welchem wir angehören, ist definitiv der zweiten Gruppe zuzuordnen.
Im Rahmen des Förderprogramms zur Unterstützung der Wirtschaft begannen Regierungen „Geld“ zu drucken. Der dadurch auf dem Markt entstandene Geldüberschuss zwang dann Menschen und Unternehmen mehr auszugeben, was anschließend zur Steigerung der Nachfrage sowohl nach Transportmitteln als auch nach Ressourcen geführt hat. Die Anbieter erholten sich gerade erst vom Lockdown, wobei sie nicht genügend Kapazitäten für die enorme aufkommend Nachfrage zur Verfügung hatten.
Der Angebotsmangel zusammen mit dem Überschuss an Nachfragen ließen die Frachtkosten enorm steigern, insbesondere auf dem Gebiet der Seefrachtkosten & Transportpreise für Container, wo es zu einer Vervielfachung der Preise gegenüber dem Vorjahr gekommen ist. Das gleiche gilt auch für die metallurgische Industrie. Die Kupferpreise brachen die zehn Jahre alten Rekorde, wobei Aluminium und Stahl sich nach einem ähnlichen Muster verhalten haben. Dazu hat am meisten beigetragen, wenn China sich nach dem Ausbruch von COVID-19 wieder einigermaßen erholt hat.
Da die erneuerbaren Energien weitgehend von diesen Inputs abhängig sind, sind die Kosten für Solarparks entsprechend gestiegen. Solarmodule und Wechselrichter werden hauptsächlich auf Containerschiffen aus China verschifft, Aluminium wird in Wechselstromkabeln und Montagesystemen verwendet, Kupfer wird als großartiger Leiter für Gleichstromkabel oder Transformatorverdrahtungen verwendet, und Tragstrukturen werden aus Stahl hergestellt.

Kursentwicklung von Kupferpreis. Quelle: https://www.nasdaq.com/market-activity/commodities/hg%3Acmx

Die gesamte Situation erschwerte Vorhersagen in der Solarbranche erheblich, da die zwei Wochen zuvor berechneten Komponentenpreise nicht mehr gültig waren und die Hersteller das achterbahnähnliche Verhalten bei der Angebotsgültigkeit reflektieren. Dies ist natürlich ein Alptraum für alle, die für die Budgetplanung verantwortlich sind. Die Experten gehen allerdings davon aus, dass sich die Preise nach einer Weile wieder beruhigen werden, weshalb einige Unternehmen darum Projekte auf das nächste Jahr verlagern. Niemand kann jedoch sagen, wie die Prognosen ausgehen und wie hoch das neue Preisniveau sein wird.

 

Market Footprint 1Q 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

die COVID-19-Pandemie hat zweifellos die meisten Unternehmen weltweit betroffen. Einige Branchen leiden aufgrund der Corona-Krise unter massiven Verlusten (z. B. Gastgewerbe und Tourismus, Fluggesellschaften usw.), doch einige Unternehmen konnten von dieser Krise, natürlich nach dem ersten Umsatzverfall im Frühjahr 2020, auch enorm profitieren. Das Solarunternehmen gehört glücklicherweise zu den weniger betroffenen Branchen und konnte sich mit Corona gut arrangieren.

Bei Greenbuddies bemerkten wir vor allem eher eine zeitliche Projektverschiebung als eine definitive Projektaufhebung. Die Nachfrage nach Energie wächst weiter, wobei die einzige Lösung, um der steigenden Nachfrage in absehbarer Zeit nachzukommen und gleichzeitig die ökologischen Folgen zu mildern, stellen gerade die erneuerbaren Energien dar.

Die wahrscheinlich größte Auswirkung von COVID-19, die allen Budgetplanern (nicht nur) in der Solarbranche Kopfschmerzen bereitet hat, war allerdings die erhebliche Steigerung der Stahl- und Transportpreise, wodurch leider die Gesamtkosten einer PV-Anlage um mehrere Prozentzehntel gestiegen sind.

Trotz aller Hindernisse und Herausforderungen haben wir in den letzten 3 Jahren über 410 MWp Solarparks geliefert, wobei wir beabsichtigen diese Zahl auch weiterhin zu erhöhen. Darüber hinaus haben wir uns als ein starker Partner für Automobillösungen etabliert, welche auch Carports und EV Ladeanlagen in Kombination mit Batteriespeichern umfassen. Mehr dazu finden Sie – wie jedes Quartal – in unserem Market Footprint.

Das Portfolio von unseren Dienstleistungen umfasst:

Teil- und Vollaufbau
• Repowering
• schlüsselfertige EPC-Lieferung
• professionelle Energieberatung
• Betrieb und Wartung
• O&M – im Freifeld, an Dächern und an Parkplätzen

Die Kapazität stellt ebenfalls kein Problem dar. Unter unseren Referenzen finden Sie Installationen von verschiedenen Freifeldgiganten, welche von Hunderten von kWp bis zu über 130 MWp reichen.

Wir glauben fest daran, dass wir in der Lage sind für eine grüne Zukunft gemeinsam zu sorgen. Sollten Sie Ideen und Projekte haben, welche sie mit uns besprechen möchten, zögern Sie bitte nicht mich oder jemanden aus unserem Team einfach anzusprechen. Wir würden uns freuen, Ihrer Anfrage nachzukommen, sich die entsprechende Projektdokumentation und Pläne anzuschauen und beurteilen zu können, und werden uns Mühe geben für sie ein solches Angebot zu erstellen, das ihren Bedürfnissen am besten entspricht.

Mit freundlichen Grüßen