Greenbuddies Tipps – Mai 2021

 

Quelle: Shutterstock

Elektrobusse sind da!

Die leisen und umweltfreundlichen Elektrobusse weisen gegenüber ihrer Diesel-Konkurrenz viele Vorteile auf. Noch vor einigen Jahren hat es sich bei den Elektrobussen aufgrund der Größe und des Gewichts der Batterien hauptsächlich nur um Kleinbusse gehandelt. Heutzutage werden allerdings von Herstellern dank massiver Verbesserung der an die Elektromobilität gezielten Batterietechnologie Elektrobusse aller Größen entwickelt. Die Batterielademethode erfordert auch entsprechende Anpassung der auf den Strecken und in Depots vorhandenen Infrastrukturen.

Die im Depot am häufigsten eingesetzte Methode ist ein sog. langsames Laden mit Wechselstrom (AC). Die Ladezeit hängt dabei von der Leistung der Ladestation ab. Das vollständige Aufladen der Batterien beträgt in der Regel zwischen 4 und 6 Stunden, wobei es normalerweise einmal pro Tag (häufig über die Nacht) erfolgt. Eine zusätzliche Aufladung kann tagsüber auch dann erfolgen, wenn die Busse ins Depot zurückkehren. Das Ladekabel wird in diesem Fall manuell angeschlossen. Eine Lastüberwachungslösung optimiert den Stromverbrauch (Smart Charging) und stellt sicher, dass der bereitgestellte Leistungsverbrauch im Depot nicht überschritten wird.

Die Lösungen zum schnellen Aufladen von Elektrobussen werden fortlaufend entwickelt. Die neue Lademethode liegt in einigen schnellen Aufladungen direkt aus dem Depot, wenn sich der Bus an Haltestellen, auf der Strecke oder in der Endstation befindet, wo er gewöhnlich einige Zeit wartet, bis er sich auf weitere Fahrten fertig macht. Einige Hersteller haben eine Lösung zum Aufladen des Busses durch physischen Kontakt mit einem umgekehrten Stromabnehmer entwickelt. Daher muss zwecks Aufladens des Busses kein Kabel mehr angeschlossen werden! Darüber hinaus ermöglichen diese Systeme das Gewicht der Bordbatterien zu reduzieren, was wiederum dazu führt, dass vom Gewicht her leichtere Fahrzeuge erzeugt werden, welche noch mehr Passagiere befördern können.
Strom zum Aufladen von Bussen kann auch lokal mit Photovoltaikanlagen erzeugt werden, um einen 100% emissionsfreien Transport zu erreichen. Shanghai hat das erste Solarenergieprojekt für ein Busdepot in der VR China eingerichtet. Auf einer Fläche von fast 2000 m2 liefern die Solarmodule genug Energie, um 6 Busse gleichzeitig aufzuladen. Das System liefert auch die Energie für andere Zwecke in der Anlage und speist sogar Strom zurück in das Netz ein.

Die Zukunft liegt zweifellos in grüner, erneuerbarer Energie, und der Verkehr wird sehr schnell zu einem vollelektrischen Verkehr umwandelt. Regierungen erleichtern weltweit diesen Übergang, indem sie Programme für den Erwerb von Elektrofahrzeugen und für die Installation neuer Infrastrukturen für das Laden von Elektrofahrzeugen und für erneuerbare Energien unterstützen. Die E-Mobility-Revolution ist unvermeidlich und einfach nicht aufzuhalten. Wir bei Greenbuddies Charging sind deswegen stolz darauf, gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern an dieser Veränderung beteiligt werden zu können!

Repowering

Auf dem deutschen Markt hat in den letzten Jahren der Trend zum Repowering, also zur „Kraftwerkserneuerung“, zugenommen. Das Repowering eines Solarkraftwerks bedeutet den Austausch eines Teils seiner Komponenten, meistens der Module. Diese Situation kann in verschiedenen Situationen auftreten, z. B. beim Ausfall der Komponenten, derer Beschädigung oder sogar Diebstahl. Die meisten Solarparks sichern ihre Einnahmen durch einen Festpreis. Daher möchte auch der Eigentümer logisch so viel Strom wie möglich erzeugen, wobei er sich allerdings gleichzeitig an allen entsprechenden Regeln zu halten hat, um dabei keinen (Subventions) Betrug oder sogar keine Straftat zu begehen.

Ale eine Beschädigung der Module wird auch derer beschleunigter Abbau betrachtet. Im Laufe der Jahre hat die deutsche Netzwerkagentur eine Grenze dafür festgelegt, was als eine natürliche und was als eine beschleunigte, abnormale Verschlechterung angesehen wird. Als eine Grenze für eine abnormale Verschlechterung hat man eine Leistungsabnahme in Höhe von 10% der ursprünglichen Leistung nach 10 Jahren des Modulbetriebs festgelegt. Der Austausch einer PV-Anlage, die die Subvention erhält, ist also schon dann möglich, wenn mehrere Bedingungen erfüllt sind: Die Leistung neuer Module darf nicht höher sein als die ursprüngliche Leistung des alten Kraftwerks, die alten Module müssen von einem zertifizierten Unternehmen entsorgt werden; falls die Module wegen ihrer beschleunigten Verschlechterung ausgetauscht werden, muss ihre Nennausgangsleistung nach 10 Jahren Betrieb unter 90 % gesunken werden, wobei diese Verschlechterung aufgrund technologischer Gründe, und nicht durch die Einwirkung von Umwelteinflüssen (z.B. das Verstaubung) verursacht werden muss.
Greenbuddies nahmen bereits an mehreren größeren Repowerings über 3 MW teil. In der Realität bedeutet dies, alle alten Module zu demontieren und sorgfältig auf den Transport vorzubereiten, da die Module vor ihrer Entsorgung häufig dem Hersteller zur Prüfung vorgelegt werden, der normalerweise die Garantie für eine Verschlechterung besitzt. Außerdem müssen die DC-Strings vorbereitet / alt eingestellt werden, da die neuen Module leistungsfähiger sind, was zu unterschiedlichen Längen der Strings führt. Vor Beginn der Arbeiten muss sorgfältig geplant werden, welches Material wiederverwendet werden kann und welches nicht. Normalerweise können alte Kabel im Boden wiederverwendet werden, und auch einige der Klemmen, wenn sie nicht durch Korrosion usw. beeinträchtigt werden.
Was den Zeitaufwand bei einem komplexen Repowering angeht, kann man sagen, dass es genauso viel Zeit in Anspruch nimmt, wie der Bau einer neue Solaranlage. Die Demontage der Module und die Anpassung der alten Unterkonstruktion sind nämlich genauso zeitaufwendig wie die Montage und Fertigstellung neuer Konstruktion. Die Anbringung von neuen Modulen dauert dann gleich so lange, ebenso wie die Saiteneinstellung und die Messungen. Der einzige Vorteil bei Repowering aus zeitlicher Sicht – die Wechselstromarbeiten fallen aus. Dies trifft jedoch auch nicht immer zu, da nach der Verwendung neuer leistungsfähigerer Module immer ein freier Speicherplatz auf der aktuellen Unterstruktur vorhanden ist. Wenn im Verteilungsnetz freie Kapazität vorhanden ist, wird häufig ein zusätzliches neues Kraftwerk auf dieser leeren Unterkonstruktion installiert. Ein Beispiel dafür: In diesen Tagen beenden wir das Repowering der ursprünglich installierten Leistung von 5,7 MW. Dank der neuen leistungsstärkeren Module konnten wir der aktuellen Unterkonstruktion 1,5 MW hinzufügen, was eine Steigerung der Leistung auf derselben Oberfläche um 25 % im Vergleich zur vor etwa 10 Jahren verfügbaren Technologie bedeutet.

Quelle: SPR Energie

 

Neuer Verkaufsberater an Bord von Greenbuddies

Wir engagieren uns immer mehr für den DACH-Markt. Dieser Markt ist ein Schlüsselmarkt für Greenbuddies, da Solar immer beliebter und stark subventioniert wird. Daher ist bewiesen, dass wir in Deutschland, Österreich und der Schweiz hervorragende Mitarbeiter vor Ort haben müssen, um neue Möglichkeiten zu nutzen. Ab diesem Jahr ist Jarmil Slesinger dem Team beigetreten und wir bringen Ihnen ein Interview mit ihm.

1) Was hat Sie an der Arbeit mit Greenbuddies am meisten überrascht?
Es ist erstaunlich, wie schnell eine PV Anlage aufgebaut werden kann. Wenn notwendigen „Papierkram“ erledigt wird, beginnen unsere professionelle Teams mit der Orchestrierung und eine neue PV Freiflächenanlage oder PV Dachinstallation wächst buchstäblich unter Ihren Händen. Oft trauen Menschen, die aus ihrem Urlaub zurückkehren und eine neue PV-Anlage sehen, ihren Augen nicht.
2) Was hat Sie an der Arbeit mit Greenbuddies am meisten überrascht?
Es ist erstaunlich, wie schnell eine PV Anlage aufgebaut werden kann. Wenn notwendigen „Papierkram“ erledigt wird, beginnen unsere professionelle Teams mit der Orchestrierung und eine neue PV Freiflächenanlage oder PV Dachinstallation wächst buchstäblich unter Ihren Händen. Oft trauen Menschen, die aus ihrem Urlaub zurückkehren und eine neue PV-Anlage sehen, ihren Augen nicht.
3) Was wird sich Ihrer Meinung nach in den nächsten Jahren an der PV-Welt ändern?
Jedes europäische Land arbeitet bereits an einer grünen Agenda und plant klimaneutral zu werden. Zum Beispiel Österreich plant seine Steuergesetze schon im Jahr 2022 anpassen und bewertet, wie ökologisch zerstörerische Aktivitäten am besten versteuert werden können. China beabsichtigt die CO2-Neutralität vor 2060 zu erreichen, nachdem sich die Europäische Union bereits verpflichtet hatte, dies bis 2050 zu tun. Elektrofahrzeuge sind oft in den Schlagzeilen, aber die CO2-Neutralität wird sich auf alle Teile unseres Lebens auswirken und die Bedeutung von PV Anlagen wird weiter zunehmen. Auch eine Weiterentwicklung der Energiespeichersysteme wird entscheidend für die Fähigkeit der PV-Anlagen die vorhandenen Energiequellen zu ersetzen und eine langfristige Wende auf dem Energiemarkt zu ermöglichen.
4) Welche aktuellen Herausforderungen sehen Sie als Teil des PV-Teams?
Die Verbreitung von COVID-19 hat die Weltwirtschaft stark beeinflusst. Branchen wie Tourismus, Luftfahrt und Kleinhandel haben in den ersten Quartalen sofort gelitten, aber nachfolgende Einschränkungen wirkten sich auf die Produktion von Rohstoffen und Komponenten aus und die Logistik war nicht in der Lage die globale Marktanforderungen zu erfüllen. Derzeit dauert der Bestellvorgang viel länger als gewöhnlich und erhöhte Rohstoffpreise wirken sich negativ auf die Kosten aus.
5) Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?
Ich liebe neue Orte, Menschen und Kulturen zu entdecken. Ich reise gerne unabhängig, ohne vorbereiteten Urlaubspaketen. Es spielt keine Rolle, ob das Ziel weit oder direkt in der Nähe liegt. Ich mag das lokale Essen schmecken und riechen, besondere Sehenswürdigkeiten suchen und einen Plan haben, der sich jeder Zeit ändern kann. Manchmal bleibe ich absichtlich abseits der festgetretenen Wege, weil einige Orte nicht entdeckt werden können, ohne verloren zu gehen.
6) Wie würde (jemand) Sie beschreiben?
Unermüdlicher Optimist ?